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Input « Prozess: Kundenauftrag, Management
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Prozessdaten

Beschreibung: Der Prozess beschreibt den Aufbau eines Tripwire-Funnels, um neue Besucher & Interessenten (z.B. durch PPC-Traffic oder sonstige Promotion-Kampagnen) mit günstigen Angeboten in neue Kunden zu verwandeln.
Hilfsmittel: Email-Sequenz, Prozesskarte, Videoskripte, Seitenvorlagen, Top „Lead-Magnets“ (Grafik), Free-Anything-Script (Wie Sie Landingpages und Gratis „Lead-Magnets“ bewerben), SalesPrisma

Nr: DE-PFL-0031
Name:
Tripwire-Funnel
Art:
Kernprozess
Zeit: 90 Minuten
Rolle:
Prozessmanager
Zuständig: F. Schobier
A.Grad: 10 von 10
Level:
Mittel
Version:
2.2.4.
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1. Ziel & Zweck

Ziel des Prozesses ist es, den Aufbau eines Tripwire-Funnels zu dokumentieren, um neue Leads bzw. Interessenten mit günstigen Einstiegsangeboten in Kunden zu verwandeln. Damit stellt der Funnel einen der wichtigsten Workflows der Kundengewinnung im modernen Online-Marketings dar.

Zudem spielen Tripwire-Funnels eine große Rolle beim Einkauf von Paid-Traffic (Adwords, Facebook, Plista etc.) bzw. bei dessen direkter Monetarisierung und Erreichung eines Break-Even-Punktes.

Ein weiterer Zweck von Tripwire-Funnels liegt darin, User vom Status “Interessent” in den Status “Kunde” zu bringen und ihn in weitere Funnels zur Monetarisierung zu lenken. Tripwires sind die ersten Kundenkontaktpunkte bzw. “Brücken” zwischen Social-/PPC-Traffic (kalt) und einer stabilen Kundenbeziehung (warm/heiß).

2. Einführung

Der folgende Funnel kann mit verschiedenen Tools, Plugins oder Software aufgebaut werden, wie z.B. Clickfunnels, LeadPages, InstaBuilder, Rainmaker, OptimizePress, Unbounce, Thrive, Divi, beliebigen WordPress-Themes und natürlich auch mit selbst erstellten HTML/PHP-Seiten.
Wegen der großen Popularität von WordPress wird die Prozessbeschreibung am Beispiel von WordPress dokumentiert. Im Grunde ist es aber unerheblich, mit welchem Tool Sie den Funnel aufbauen, da dieser NICHT vom verwendeten Tool, sondern vom aufgebauten Workflows, dem Inhalt der Seiten, den Skripten sowie Email-Sequenzen lebt.
Der erste Schritt besteht darin, alle Seiten des Funnels anzulegen. Diese können später umbenannt oder Submenüs zugeordnet werden. Die URL-Struktur ist daher nur beispielhaft zu verstehen und abhängig von den Anforderungen des Auftraggebers, Vorgesetzten oder Kunden. Folgende Seiten werden benötigt:

  1. Domain.de/Landing = Landingpage mit „Lead Magnet“ (attraktives Geschenk)
  2. Domain.de/Tripwire = Günstiges Angebot basierend zum Thema der Landingpage
  3. Domain.de/Core = Sonderangebot bzw. Test / Trial des (teuren) Hauptproduktes
  4. Domain.de/Maximizer = Ergänzung / Erweiterung des Hauptproduktes (Service)
  5. Domain.de/Danke = Bestätigungsseite für Kunden & Login / Start des Onboaring

Mit dem Anlegen der Seiten wird gleichzeitig auf deren Inhalt & Verknüpfung eingegangen, um einen optimalen Workflow zu erreichen. Hierfür stehen in der Ressourcenbox Skripte (für die Inhalte der Videos), Seitenvorlagen, die Prozesskarte, eine Übersicht der Top „Lead-Magnets“, das SalesPrisma oder eine Tripwire-Email-Sequenz zur Verfügung.

3. Seite „Landing“ anlegen

Tripwire-Funnel - Landingpage mit Lead-Magnet1. Schritt Im ersten Schritt des Tripwire-Funnels legen Sie die Seite „Landing“ an. Diese bietet potentiellen Interessenten des späteren Produktes ein Gratis Download an. Dieser sollte im Idealfall ein kleiner Auszug (engl. „Splinter“) des Hauptproduktes sein, um einen hohen Wert zu geben und gleichzeitig Einblick in das Produkt zu gewähren. In der Ressourcenbox finden Sie eine exzellente Grafik, welche Formen sich als „Lead Magnets“ eignen.
2. Schritt  Bauen Sie die Seite mit allen Elementen einer klassischen Landingpage auf, wie z.B.  einer Headline, Sub-Headline, Cover, Bilder oder einem Video (nicht länger als 3 Minuten), Kurzbeschreibungen, Bullets und einem Anmeldeformular, um den „Lead-Magnet“ anzufordern. Legen Sie bei Bedarf Splittest-Varianten der Seite an oder integrieren Sie ein Exit-Popup, um Interessenten mit einem anderen bzw. erweiterten „Lead-Magnet“ doch noch zu gewinnen.
3. Schritt Landingpages für Tripwire- und Cold-Traffic-Kampagnen (PPC-Marketing) sollten die vorausgehende Werbeanzeige thematisch, sprachlich und visuell aufgreifen und “mehr vom selben” liefern. Stellen Sie daher sicher, dass die Landingpage das Versprechen der Werbeanzeige transportiert und passen Sie die Landingpage entsprechend an. Stellen Sie sicher, dass User nach der Anmeldung auf die Seite „Tripwire“ geleitet werden.

TIPP: Für schnelle Ergebnisse klicken Sie in der Ressourcenbox auf „Seitenvorlagen“ und downloaden Sie die benötigten Divi-Templates (.json Files). Importieren Sie diese in Ihre „Divi-Bibliothek“ im WordPress-Backend und laden Sie danach beim Anlegen der Seiten die gewünschte Vorlage in Ihrem Divi-Builder.

CASH! 4. Seite „Tripwire“ anlegen

Tripwire-Funnel - Günstiges Tripwire-Angebot für Neukunden1. Schritt Als nächstes legen Sie die Seite „Tripwire“ an. Diese beinhaltet, basierend auf dem Thema der Landingpage ein erweitertes und besonders (finanziell) attraktives Sonderangebot. Tripwire-Produkte sind üblicherweise nicht teurer als 10-30€ und dienen der direkten Re-Finanzierung des eingesetzten Budgets oder redaktionellen Zeitaufwands. Außerdem sind Tripwire-Produkte häufig kleine Teile/Auszüge des (folgenden) Hauptproduktes.
2. Schritt Integrieren Sie alle relevanten Elemente einer starken Verkaufsseite wie z.B. Headline, Sub-Headline, Verkaufsvideo, Bullets, Testimonials sowie einen Kaufbutton mit Call-2-Action (Handlungsaufforderung). Bauen Sie ggf. einen Timer ein, welcher die Dringlichkeit des „limitierten Angebotes“ visualisiert. Halten Sie die Seite kompakt sowie im Corporate Design Ihres Unternehmens. Eine Vorlage zum Aufbau von Tripwire-Videos finden Sie in der Ressourcenbox.
3. Schritt Legen Sie das Tripwire-Produkt bei Digistore24, Clickbank oder in Ihrem Shop an und nehmen Sie alle notwendigen Einstellungen vor (Preis, Kurzbeschreibung, Ecover, Redirects, Weiterleitung zum Hauptprodukt bzw. der Seite „Core“). Binden Sie benötigte Tracking-Codes, Retargeting-Snippets und das Video ein und legen Sie bei Bedarf Splittesting-Varianten an, um die Konversion der Seite „Tripwire“ zu messen.

CASH! 5. Seite „Core“ anlegen

Tripwire-Funnel - Core bzw. Hauptangebot oder Trial/Test1. Schritt Im nächsten Schritt legen Sie die Seite „Core“ an. Diese dient dazu, das vorangegangene Angebot der Seite „Tripwire“ zu erweitern und die „Vollversion“ des Produktes (Membership, Infoprodukt, Mastermind, Premium-Coaching etc.) als zu offerieren. Häufig werden diese in Form von Trials oder Tests angeboten und mit einer 30-90 tägigen Rückgabezeit (Garantie) verbunden. Die Testzeiträume sollten zwischen 1 bis 4 Wochen betragen.
2. Schritt Bauen Sie die Seite mit allen klassischen Elementen einer konversionstarken Verkaufsseite auf, wie z.B. Headline, Sub-Headline, Verkaufsvideo, Bullets, Testimonials sowie einen Kaufbutton mit Call-2-Action (Handlungsaufforderung). Bauen Sie ggf. einen Timer ein, welcher die Dringlichkeit des „limitierten Angebotes“ visualisiert & weisen Sie auf einen „Test OHNE Risiko!“ hin.
3. Schritt Legen Sie das Produkt wieder bei Digistore24, Clickbank oder in Ihrem Shop an und nehmen Sie alle relevanten Einstellungen vor (Preis, Kurzbeschreibung, Ecover, Redirect zur Seite „Maximizer“ etc.). Binden Sie Tracking-Codes, Retargeting-Snippets sowie einen Timer ein, welcher z.B. die restliche Zeit oder verfügbaren Einheiten bis zum Ablauf des Test-Angebots visualisiert. Alternativ können Sie statt eines Trials/Tests auch ein mittelpreisiges Angebot offerieren (üblicherweise um 100-200 EUR).

TIPP: Bauen Sie den Tripwire-Funnel so auf, dass alles stimmig zusammen passt: Die Landingpage nimmt das Thema der Werbeanzeige auf und bietet als „Lead-Magnet“ einen kleinen Gratis Auszug des Hauptproduktes an. Das Tripwire-Angebot baut darauf auf und bietet einen größeren Teil des Hauptproduktes zum Kauf an. Die Seite „Core“ offeriert dann die Vollversion des Hauptproduktes (als Test/Trial).

CASH! 6. Seite „Maximizer“ anlegen

Tripwire-Funnel - Maximizer (Ergänzung zum Hauptprodukt)1. Schritt Als nächstes legen Sie die Seite „Maximizer“ an. Diese beinhaltet, basierend auf dem Thema des Hauptproduktes „Core“ eine deutlich erweiterte Variante des Hauptproduktes (z.B. Extended Version, Sonderedition, Plugins, Services, Done4You etc.). Diese „Erweiterung“ kann sich auf den Umfang, weitere Features, den Servicegrad oder auf die Menge (Quantität) beziehen.
2. Schritt Integrieren Sie erneut alle relevanten Elemente einer starken Verkaufsseite wie Headline, Sub-Headline, Verkaufsvideo, Bullets, Testimonials, Trust-Icons sowie einen Kaufbutton mit Call-2-Action. Bauen Sie ggf. einen Timer ein, welcher die Dringlichkeit des „Maximizer-Angebotes“ visualisiert. Eine Vorlage zum Aufbau von „Maximizer“-Verkaufsseiten sowie ein verkaufsstarkes Videoskript finden Sie in der Ressourcenbox.
3. Schritt Legen Sie das neue Maximizer-Produkt bei Digistore24, Clickbank oder in Ihrem Shop an und nehmen Sie alle notwendigen Einstellungen vor (Preis, Kurzbeschreibung, Ecover, Redirect zur Dankeseite etc.). Binden Sie erneut die benötigten Tracking-Codes, Retargeting-Snippets und das Video ein und legen Sie bei Bedarf Splittesting-Varianten an, um die Konversion der Seite zu messen und zu verbessern.

TIPP: Studieren Sie die Megaposter aus dem Masterkurs „SalesPrisma“! Diese listen insgesamt 56 wissenschaftlich erforschte Phänomene aus der Verkaufspsychologie auf. Viele dieser Erkenntnisse können Sie in den Aufbau Ihrer Webseiten, Funnels, Kampagnen, Email-Sequenzen oder Texte einfließen lassen.

7. Seite „Danke“ anlegen

Tripwire-Funnel - Dankeseite mit Login bzw. Start des Onboarding1. Schritt Im nächsten Schritt legen Sie die Seite „Danke“ an. Diese dient dazu, dem Kunden seine Bestellungen zu bestätigen und die erworbenen Produkte (Downloads) oder Accounts (Zugangsdaten) auszuliefern. Für Dankeseiten bieten sich daher Loginboxen oder Registrierungsformulare zu den Mitgliedsbereichen sowie der Start eines Onboarding-Prozesses an (nach dem ersten Login).
2. Schritt Bauen Sie einen Hinweis mit einer Bestellbestätigung ein und weißen Sie darauf hin, was als nächstes passiert oder der Kunde jetzt tun muss. Hierfür eignet sich eine klare visuelle Aufbereitung mit Schritten bzw. einer Nummerierung oder ein kurzes „Willkommens-Video“, welches die nächsten Schritte in der Kürze erklärt. Die Seite sollte sauber & stringent im Design der Website aufgebaut werden und NICHT auf externe (Affiliate-)Links verweisen.
3. Schritt Häufig dienen Dankeseiten am Ende eines Funnels als Startpunkt in einen neuen Funnel, z.B. den First-Login-Funnel. Kommunizieren Sie daher den Link der Dankeseite auch in den Bestellbestätigungs- und/oder Rechnungs- und Willkommens-Emails. Bieten Sie z.B. weiterführende Hilfe (Magic-Question-Funnel), einen Test ergänzender Produkte (Trial-Upgrade-Funnel) oder ein Trainings-Webinar (Autowebinar-Funnel) an, um die Kundenzufriedenheit + Bindung weiter zu verbessern.

TIPP: Dankeseiten sind häufig vernachlässigte Seiten in Funnels. Insbesondere bei Sales-Funnels ist das ein schwerer Fehler, denn sie „unterbrechen“ den Fluß der Kauferfahrung. Erfolgreiche Unternehmen wissen das und verwenden daher große Mühen auf Abläufe und Workflows NACH dem Kauf (Stichwort „Unboxing“ bei physischen oder „Login-Onboarding“ bei digitalen Produkten.

8. Skripte & Video

Affiliate-Video-Player1. Schritt Nachdem Sie alle Seiten wie oben beschrieben angelegt, eingerichtet und verlinkt haben, downloaden Sie die Vorlage „Videoskripte“ unten in der Ressourcenbox. Die Vorlage beinhaltet für die Seiten des Funnels verschiedene Skripte, welche für Texte oder Videos genutzt werden können. Die Skripte sind professionell geschrieben und forcieren den jeweils nächsten Schritt im Funnel.
2. Schritt Passen Sie die Skripte an die jeweiligen Bedürfnisse an oder delegieren Sie diese zur weiteren Bearbeitung an einen Mitarbeiter oder Freelancer. Die Skripte dienen als Vorlage und haben sich bereits in Tausenden Videos und Funnels bewährt. Zum Aufbau von Interesse und Aufmerksamkeit nutzen Sie den sogenannten „Cliffhanger-Effekt“. Weisen Sie am Anfang eines Videos (oder Verkaufstextes) darauf hin, was am Ende passieren wird (oder der User erfährt, erhält oder bekommt).
3. Schritt Nachdem die Skripte ausformuliert sind, geht es an die Erstellung der Videos. Legen Sie zunächst fest, welche Art von Video Sie aufbauen möchten. Für Screencapture-Videos eignen sich Tools wie ApowerSoft, AllCapture, CamStudio, Camtasia, EasyVideoSuite, Movavi, Screencast-O-Matic, Snagit oder TinyTake. Um ansprechende Screencaptures zu erstellen, greifen Sie auf eine professionelle Powerpoint-Vorlage aus der firmeninternen „Corporate Identity“ oder von GraphicRiver und Presentationload zurück.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das Video persönlich vor der Kamera aufzunehmen. Das Skript können Sie während der Aufnahme über einen Teleprompter wie EasyPrompter, FreeTeleprompter oder einer Alternative einblenden lassen.

4. Schritt Falls Sie das Video nicht selber aufnehmen oder einsprechen wollen, suchen Sie im nächsten Schritt nach einem professionellen Speaker auf z.B. Bodalgo, Sprecherdatei, Stimmgerecht oder Voicebase. Erstellen Sie ein Casting oder reichen Sie ein Gesuch ein und lassen Sie das Skript von Ihrem Speaker in mehreren Varianten einsprechen.
5. Schritt Nachdem das Video aufgenommen wurde und/oder der Speaker seine Aufnahme eingereicht hat, delegieren Sie die Files zur Bearbeitung an den entsprechenden Mitarbeiter ODER bearbeiten die Audio- und Videoaufnahmen selbst, so dass sie den Vorgaben oder Richtlinien Ihres Unternehmens entsprechen. Nutzen Sie hierfür Software wie z.B. Adobe Premiere, Animoto, Doodly, Magix Deluxe, Moovly, Powtoon, Rawshorts oder EasyVSL. Entfernen Sie Versprecher, Knackgeräusche und Telefontöne, vertonen Sie das Video mit Jingles, Sounds und Atmos von Audiojungle und laden Sie das Video nach der Abnahme und dem Rendern auf Ihre übliche Video-Hosting Umgebung hoch.
TIPP: Nutzen Sie für die Erstellung neuer Skripte z.B. FunnelScripts, SalesScripter, ScriptEngage, Sellerator, ScriptDoll oder Text-Butler. Ebenso steht Ihnen im Boni-Bereich die Vollversion des Masterkurses „SalesPrisma“ zur Verfügung. Alternativ können Sie für die Entwicklung starker Headlines Werkzeuge wie diesen Blog-Title-Generator, Idea-Generator, Kickass-Generator oder Topic-Generator nutzen.

9. Email-Sequenz einrichten

Affiliate-Funnel - Email-Sequenz1. Schritt Im nächsten Schritt nutzen Sie die Email-Sequenz aus der Ressourcenbox und passen diese je nach Bedarf an. Die Emails der Tripwire-Funnel-Sequenz sollten dabei das Thema der Landinpage und dessen „Lead-Magnet“ (sowie der voraus gegangenen Werbeanzeige) aufgreifen. Verweisen Sie im Laufe der Email-Sequenz auf „weiterführende Informationen“ (oder Downloads) sowie auf die limitierten Sonderangebote.
2. Schritt Nach der Optimierung der Vorlagen legen Sie die Emails als Autoresponder in Ihrem Email-Programm an, z.B. Aweber, ActiveCampaign, CampaignMonitor, CleverReach, ConvertKit, Drip, GetResponse, InfusionSoft, MailChimp, Mailster oder RapidMail. Sobald nun ein Besucher der Landingpage den „Lead-Magnet“ anfordert, startet automatisch im Hintergrund die Email-Sequenz und führt den User (mit Hilfe von Retargeting) durch den Funnel.
3. Schritt Zuletzt senden Sie sich die neu angelegten Emails als Test zu und überprüfen Links, Rechtschreibung und Darstellung in den einzelnen Email-Clients (Outlook, Gmail, GMX, Yahoo, Thunderbird etc.). Hilfreiche Tools, um eine große Menge an Email-Clients zu testen, sind z.B. Emailonacid, InboxInspector, Litmus oder PreviewMyEmail. Führen Sie ebenfalls eine „W3C-Validation“ durch, falls Sie HTML-Emails verwenden.

10. Validierung des Funnels

1. Schritt W3C Test – Haben Sie den Funnel mit allen Videos, Skripten, Embeding-Codes oder sonstigen Inhalten aufgebaut, geht es an die Validierung des Funnels, des Quellcodes und des gesamten Workflows. Im ersten Schritt überprüfen Sie jede neu angelegte Seite auf den Syntax („Korrektheit“) des Quellcodes. Verwenden Sie dazu das bekannte Tool W3C-Validator oder eines dieser Werkzeuge.
2. Schritt Cross-Browser – Sobald die W3C-Validierung ohne Fehler (bzw. Hinweise / Warnungen des W3C-Tools) abgeschlossen ist, überprüfen Sie alle neu angelegten Seiten auf die „Cross-Browser-Kompatibilität“. Das heißt, die Seiten sollten in allen gängigen Browsern ohne Fehler oder größere Verformungen des Layout & Designs abrufbar sein. Mögliche Tools sind Browserling, BrowserShots, BrowserStack, CrossBrowserTesting, SauceLabs, TestBirds oder per virtueller Sandbox von Turbo.
3. Schritt Responsive – Ein weiterer Schritt vor der Veröffentlichung des Funnels ist der Test auf Response-Fähigkeit. Einige der im 2. Schritt genannten Tools beinhalten bereits dieses Feature. Falls nicht, sollte als nächstes ein Responsive-Test der angelegten Seiten durchgeführt werden, um die korrekte Darstellung in allen mobilen Endgeräten (Tablets, Reader, Smartphones etc.) zu gewährleisten. Hierfür eignen sich Tools wie Be-Responsive, Responsive, Responsinator oder WebsiteResponsiveTest.
TIPP: Jeder der ersten 3 Schritte kann unter Umständen Fehler oder Probleme aufzeigen. Um die genauen Ursachen und Zusammenhänge herauszufinden, sind häufig sogenannte Debugger-Tools notwendig. Das lösen der gefundenen Probleme ist dabei essentiell, da der Quellcode einer Website für eine optimale Darstellung, Ladezeit und Performance entscheidend ist. Falls sich also Probleme in diesem Abschnitt des Prozesses ergeben, delegieren Sie den Task der Validierung an einen erfahrenen Kollegen oder nutzen Sie Tools für Chrome, Firefox, WordPress oder Debugbar zum Debugging der neu angelegten Seiten.
4. Schritt Speedtest – Nachdem die Validierung des Codes sowie die Cross-Browser- und Responsive-Tests erfolgreich abgeschlossen sind, unterziehen Sie die neu angelegten Seiten einem Speedtest, um schnelle Ladezeiten sicherzustellen. Die Geschwindigkeit des Seitenaufbaus ist insbesondere für Google, aber auch für mobile Websites wichtig, da diese einen wichtigen Faktor in der Suchmaschinenoptimierung darstellt. Hierfür eignen sich Tools wie z.b. DareBoost, Dotcom-Tools, GTmetrix, Pingdom, Sucuri oder Uptrends.
5. Schritt Workflow – Ist der Speedtest abgeschlossen, durchlaufen Sie noch einmal vollständig den gesamten neu aufgebauten Funnel. Loggen Sie sich dazu aus (oder ein) bzw. nutzen Sie einen anderen Browser und besuchen Sie die Startseite des Funnels. Führen Sie alle Aktionen im Funnel durch und folgen Sie dem gesamten Workflow. Überprüfen Sie, ob alle Videos korrekt eingebunden sind, die Autoresponder im Hintergrund zugestellt werden, integrierte Tools funktionieren, Affiliatelinks korrekt sind oder andere Auomatismen des erstellten Funnels funktionieren.
6. Schritt Splittests – Sind die Seiten sauber validiert, Cross-Browser-kompatibel und Responsive, können sie im letzten Schritt zügig für Splittests kopiert werden. Für das WordPress-Theme „Divi“ finden Sie hier eine Dokumentation zu „Divi Leads“ sowie einen Blogpost „Easy A/B Testing with Divi Leads„. Duplizieren Sie die gewünschten Seiten, Module oder Elemente und legen Sie verschiedene Variationen an.

Zum Splittesting eignen sich z.B. Überschriften, Bilder, Navigation, Links, Text vs. Video, Preise, Call2Actions, Layouts oder Farben. Alternativ können Sie Tools wie ABtasty, Conductrics, Kissmetrics, Nelio, Optimizely, OmniConvert, Unbounce oder VWO nutzen.

11. Externe Quellen

Im folgenden werden hilfreiche externe Quellen wie Fachartikel, Blogbeiträge, Bücher, Dokumente oder Videos vorgestellt. Diese können bei der Umsetzung des Prozesses helfen oder für wichtige Impulse sorgen.
Falls Sie bei der Recherche in externen Quellen auf weitere wertvolle Ressourcen stoßen, die für eine schnelle, bessere und einfachere Umsetzung des Prozesses hilfreich wären, posten Sie einfach Ihre Hinweise in den Kommentaren.

12. Prozess abschließen (KVP-Loop)

In jedem Prozess des „Business-Frameworks“ ist ein Loop zur kontinuierlichen Verbesserung integriert. Dieser dient dazu, mit stetigen kleinen Optimierungen die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Sobald Sie den Prozess durchlaufen haben, führen Sie zum Abschluss folgende Schritte durch:

1Check – Überprüfen Sie letztmalig den gesamten Prozess und ob Sie alle Punkte berücksichtigt haben. Entsprechen die Ergebnisse den Prozessbeschreibungen und haben Sie die Hilfsmittel aus der Ressourcenbox verwendet?
2Einreichen – Reichen Sie Ihr Ergebnis aus diesem Prozess für die Freigabe bei Ihrem Auftraggeber, Vorgesetzten oder im Qualitätsmanegement ein. Diese haben weiterführende Prozesse, um die Ergebnisse zu bewerten und freizugeben.
3Kommentieren – Kommentieren Sie weiter unten den Prozess und führen Sie nach Möglichkeit einen Verbesserungsvorschlag an. Was kann man an dem Ablauf, Inhalt, Workflow oder den Hilfsmitteln in der Ressourcenbox optimieren?
Output Qualitätssicherung »
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