TrafficPrisma Magazin!

TrafficPrisma bietet Ihnen eine Kollektion der besten Prozesse, Workflows, Templates, Funnels, Email-Sequencen und Vorlagen, welche buchstäblich JEDE Firma braucht, um sich von einen „Laden“ in ein Unternehmen zu entwickeln! Sind Sie Facharbeiter oder Unternehmer? Finden Sie es heraus... Neu hier?!Zum Framework

News, Tipps & Updates!

Was ist ein Funnel? › DE-PFL-0001

by | Funnels (Framework) |

Input « Prozess: On-Boarding
Prozessdaten

Beschreibung: Der Prozess beschreibt, was ein Funnel ist, dessen Aufbau und Wirkungsweise sowie die 7 Phasen eines klassischen Funnels.

Nr: DE-PFL-0001
Name:
Was ist ein Funnel?
Art:
Kernprozess
Zeit: 45 Minuten
Rolle:
Prozessmanager
Zuständig: H. Delling

1. Ziel & Zweck

Der Prozess dient dem Verständnis, was ein Funnel ist, wie diese typischerweise aufgebaut sind und wo sie zum Einsatz kommen. Hierbei ist der vorliegende Prozess mehr als Training zu verstehen und nicht als klassische Arbeitsanweisung. Begriffe, die im Folgenden unklar sind, können im Glossar nachgeschlagen werden (siehe Ressourcenbox unten).

Ziel ist es, dem Nutzer Sinn und Zweck von Funnels zu vermitteln, damit dieser im späteren Verlauf selbstständig Kunden- und Nutzen-fokussierte Funnels aufbauen, betreuen und/oder warten kann. Außerdem besteht der Zweck darin, ein “Auge” für Funnels zu entwickeln, um diese bei Wettbewerbern besser zu identifizieren und nachvollziehen zu können.

2. Arbeitsanweisung

2.1. Definition eines Funnels

Klassischer Funnel bzw. vorher festgelegter AblaufEin „Funnel“ (zu Deutsch „Trichter“) stellt im Marketing die verschiedenen Stadien eines vorher defnierten Ablaufs dar. Er beinhaltet z.B. festgelegte Webseiten wie Optinpages, Brigepages, Upsells, Downsells, Salespages etc., die ein Besucher gezielt durchlaufen soll.

Je besser ein Funnel aufgebaut wird, desto eher erreicht dieser z.B. eine hohe Konversion, starke Viralität oder seinen Break-Even-Point. Funnels zielen jedoch nicht nur auf mehr Verkäufe, höhere Warenkorbwerte oder zusätzliche Umsätze. Der Begriff “Funnel” ist hier allgemeiner zu verstehen, denn es können Funnels für alle möglichen Situationen konstruiert werden.

Das Traffic-Framework bietet eine Vielzahl von professionellen Funnels, inklusive deren Dokumentation, um den Aufbau auch mit wenig Vorwissen einfach zu gestalten oder bequem an Mitarbeiter, Freelancer und virtuelle Assistenten zu delegieren. Sie finden im Framework Prozesse für z.B. Sales-Funnels, Webinar-Funnels, High-Ticket-Funnels, Tripwire-Funnels, Speaker-Funnels uvm..

Die fundamentale Idee hinter jedem Funnel ist es jedoch, den immergleichen Ablauf zu wiederholen. Gelingt dies besonders gut und kann ein Funnel über lange Zeit (nahezu unverändert) gleichbleibende Resultate liefern, so spricht man von einem “Evergreen-System”. Dieses beinhaltet alle einzelnen Seiten eines Funnels sowie dessen Emails, Videos und Salesskripte.

Das höchste anzustrebende Ziel beim Aufbau eines jeden Funnels ist es daher, aus jedem Funnel (mit der Zeit) ein “Evergreen-System” zu bauen, welches stabil und automatisiert die gewünschten Resultate erzielt.

2.2. Die 7 Phasen eines Funnels

Ein Funnel wird häufig in 7 Phasen unterteilt, wobei auch verschiedene Phasen gleichzeitig bestehen bzw. kombiniert werden können. Die Reihenfolge der Phasen sollte jedoch nicht vertauscht werden.

Alle Phasen bauen systematisch aufeinander auf und sind mit möglichst geringer “Reibung” zu entwerfen, so dass User nach kleinen Commitments in die nächste Phase eines Funnels eintreten. Hier sind die 7 Phasen…

1 Traffic-Temperatur – Jeder Funnel hat einen Startpunkt. Dieser ist abhängig von der Art des Traffics, welcher man durch den Funnel läuft. Hierbei spricht man im Marketing von “Traffic-Temperatur”. Diese wird in 3 Grade unterschieden: 1. Kalter Traffic (man hat keine Kontrolle über den Traffic), 2. Warmer Traffic (man kann den Traffic im Vorfeld selektieren oder lenken), 3. Heißer Traffic (der Traffic stammt aus den eigenen Kanälen oder Listen und man hat die volle Kontrolle darüber).
2 Pre-Frame-Bridge – Abhängig von der Traffic-Temperatur bzw. der Art der User, die den Funnel durchlaufen, kommen im nächsten Schritt sogenannte Pre-Frame-Elemente zum Einsatz. Als „Preframing“ wird im Marketing das „Vorab-Modellieren“ einer Situation / Entscheidung bezeichnet. Die Elemente müssen jedoch nicht zwangsläufig im direkten Workflow des Funnels zu finden sein, sondern können sich auch in der erweiterten Pheripherie des Funnels befinden (z.B. Emails, SMS, Videos).
3 Qualifizierte Interessenten – Die nächste Phase eines Funnels dient dazu, aus einen User einen qualifizierten Interessenten zu machen. Dies geschieht durch kleine Commitments in Form von Umfragen, Optins, Quizzes, Support-Tickets, Kommentare oder anderweitige Interaktionen. Hat ein User sich einmal als Interessent qualifiziert, so kann dieser weitere Pre-Frame-Elemente durchlaufen (z.B. Emails, Blogposts, Bridgepages), welche die Absicht verfolgen, den Interessenten zum Kunden zu machen.
4 Qualifizierte Kunden – In der vierten Phase wird ein Interessent seinem ersten Kauf geführt. Alle folgenden Angebote sollten nun ebenfalls der Idee eines Funnels folgen und systematisch aufeinander aufbauen (Value-Stacking). Je nach Art des Funnels kann der nächst höhere Produktwert z.B. ein Training, ein Seminar oder eine Dienstleistung sein. Sind die Angebote passend und aufbauend zum vorangegangenen Produkt, so wird der Neukunde zum Stammkunden.
5 Hyperaktive Kunden – Die fünfte Phase eines Funnels dient dazu, bestehende Kunden zu hyperaktiven Kunden zu machen. Hyperaktive Kunden kaufen im Grunde ALLES was ihnen angeboten wird, weil sie der Qualität und Nützlichkeit der Produkte des Anbieters vertrauen. Dieser Vertrauensvorschuss basiert auf vorangegangenen positiven Erfahrungen und Kaufentscheidungen und kann gezielt durch stetiges “Over-Delivery” (zu Deutsch etwa “mehr Liefern als versprochen”) aufgebaut werden.
6 Vertiefung der Beziehung – Hat ein Kunde die sechste Phase eines Funnels erreicht, bestehen häufig schon persönliche Beziehungen. Daher gilt es im Folgenden die Beziehung weiter zu vertiefen und Branding, Reputation sowie Vertrauen aufzubauen. Stilmittel dazu können Interviews, Gastbeiträge, Pressemeldungen, persönliche Botschaften oder “Insider-Videos” sein. Wie in jeder Beziehung werden zunehmend Geschenke verteilt, persönliche Kontakte gepflegt oder Glückwünsche vermittelt.
7 Änderung des Kaufverhaltens – In der siebten Phase eines Funnels ändert sich das Kaufverhalten der Kunden drastisch. Produkte und Dienstleistungen werden nicht ständig “kritisch geprüft”, sondern systematisch wie Bausteine in die “Lücken” der eigenen Projekte und Unternehmungen eingebunden. Dabei spielen Preise eine untergeordnete Rolle. Kaufentscheidungen werden schneller und verbindlich getroffen und es werden weiterführende Kooperationsverträge abgeschlossen.

2.3. Einsatzgebiete von Funnels

Funnels sind unabhängig von Branchen, Geschäftsmodellen oder Produktarten anwendbar. Ebenso sind sie nicht speziell nur Online oder nur Offline einsetzbar, sondern können z.B. mit QR-Codes über beide Welten verschränkt werden. Die Haupteinsatzgebiete sind jedoch bevorzugt im Marketing, besonders bei Verkaufsprozessen.

Funnelabläufe können beim Aufbau viraler Mechanismen oder Offline-Events (Seminare, Workshops, Speaker etc.) eine wichtige Rolle spielen. Ebenso, wenn User z.b. Inhalte freischalten, ihren Account löschen oder eine Empfehlung aussprechen wollen. Für praktisch jede Art von Userinteraktion ist der Aufbau von Funnels denkbar, wenn auch nicht immer sinnvoll.

Es gilt daher abzuwägen, einen potentiell einfachen Prozess nicht unnötig zu “verkomplizieren”, indem man einen mehrstufigen Funnel anhängt. Einfachheit ist nachwievor das Mantra der Internet-Wirtschaft und Website-Usability. Dennoch können clever konzipierte Funnels an der richtigen Stelle zu erheblichen Traffic- und/oder Umsatzschüben beitragen.

3. Besonderheiten

Die Besonderheit aller Funnels aus dem Traffic-Framework ist es, dass diese nicht nur klassisch den Ablauf des Prozesses in Form eines Trichters “symbolisieren”, sondern den exakten Workflow und Navigationspfad des Users widerspiegeln. Somit wird sichergestellt, dass jeder einzelne Schritt detailgetreu implementiert werden kann.

Für die meisten Funnels stehen zudem weiterführende Ressourcen bereit, um diese per “Baukasten-Prinzip” aufzubauen, zu optimieren und als Evergreen-System zu installieren. Hierzu zählen z.B. fertige Seitenvorlagen für die einzelnen Funnel-Schritte, die dazu passenden Email- und Autoresponder-Vorlagen sowie Vorlagen für Verkaufs- und/oder Videoskripte.

Alle Vorlagen, Hilfsmittel und Templates basieren dabei auf vielfach erprobten Abläufen und Mechanismen aus der Praxis. Die Ressourcen variieren von Funnel zu Funnel und können beim Aufbau desgleichen bis zu 90% Kosten und Entwicklungszeit sparen. Für jeden Funnel steht eine Prozessbeschreibung bereit, die alle Schritte nachvollziehbar erklärt.

4. Best Practise

Da dieser Prozess primär dem Training und weniger einer klassischen Arbeitsanweisung dient, sind für diesen keine Best-Practice Ergebnisse verfügbar. Um jedoch die Vielfalt möglicher Funnels zu verstehen, sind im Folgenden einige Beispiele aus dem Traffic-Framework aufgeführt…

Die Funnel-Beispiele können über die entsprechenden Prozessbeschreibungen detailliert eingesehen und nachgebildet werden. In den Arbeitsanweisungen der Funnels finden Sie alle notwendigen Schritte, um die gewünschten Funnels zu bauen, zu optimieren und in die eigenen Geschäfte zu integrieren.

5. Abschluss (KVP-Loop)

In jedem Prozess ist ein KVP-Loop integriert. Dieser dient dazu, mit stetigen kleinen Verbesserungen die Wettbewerbsfähigkeit des Traffic-Frameworks zu stärken. Sobald Sie den vorliegenden Prozess durchlaufen haben, führen Sie bitte folgende Schritte durch:

  1. Check – überprüfen Sie mithilfe der Checkliste aus der Ressourcenbox, ob sie alle Punkte des Prozesses berücksichtigt haben.
  2. Einreichen – reichen Sie Ihr Ergebnis für die Freigabe bei Ihren Auftraggeber, Vorgesetzten oder im Qualitätsmanegement ein.
  3. Kommentieren – Kommentieren Sie unten im Kommentarbereich den Prozess und führen Sie mindestens 1 Verbesserungsvorschlag an. Wenn aus Ihrer Sicht der Prozess optimal ist und es nichts zu verbessern gibt, überlegen Sie sich bitte eine Sache, die Sie an Ihrem persönlichen Arbeitsplatz noch heute verbessern können und berichten Sie darüber.

[WICHTIG!] Erst mit einem abschließenden Kommentar ist der Prozess beendet! Beachten Sie anschließend die grüne “Output-Box” und folgen Sie ggf. den nächsten Prozessen des Workflows.

Wenn Sie mit der Aufgabe oder Prozessbeschreibung nicht weiterkommen, fragen Sie einen Kollegen der es wissen könnte, informieren Sie sich bei Ihrem Auftraggeber bzw. Vorgesetzten oder eröffnen Sie ein neues Ticket und beschreiben Sie Ihre Situation mit folgenden Stichpunkten: 1. Was ist das Problem, 2. vermutliche Ursachen, 3. bestmögliche Lösung.

OutputProzess: Funnel-Elemente »

* Der Firmen-Transformations-Prozess! *

12 Module für MASSIVEN Traffic

Warum die MEISTEN Startups, Gründer & Selbstständigen (sowie kleine/mittlere Unternehmen) im KERN den immer gleichen Fehler beim Trafficaufbau machen und DESWEGEN ständig kämpfen und selten stabile Ergebnisse erzielen.

Einen Moment...